Was machen wir

Ziele und Kernaufgaben

Lebensqualität und Integration

Eine aktive Jugendarbeit nimmt die Anliegen und Bedürfnisse der Jugendlichen wahr und setzt sich für sie ein. Dadurch wird die Lebensqualität der Jugendlichen (und auch der Erwachsenen) aufgewertet, sie fühlen sich wohl und ernst genommen.
Die Fachpersonen der Jugendarbeit dienen im Gemeinwesen als Brückenbauer und Vermittler zwischen Gemeinde, Generationen, Kulturen und Geschlechtern. Sie leisten Netzwerkarbeit zwischen Jugendlichen und der Gesellschaft und fördern damit die Integration der Jugendlichen in die Gesellschaft.

Partizipation

Die Jugendarbeit übernimmt durch die Förderung von Partizipation (Beteiligung) eine zentrale Aufgabe innerhalb der demokratischen Bildung Jugendlicher. Das Erfahren und Erlernen von partizipativen Prozessen im Jugendalter ist für eine aktive Beteiligung am Gemeinwesen unabdingbar.

Durch die Unterstützung des Engagements der Jugendlichen entsteht auch ein grosser gesellschaftlicher Nutzen für die ganze Bevölkerung. Zum Beispiel dadurch, das sich engagierte Jugendliche auch später als Erwachsene für die Gesellschaft engagieren (in Vereinen, Behörden usw.).

Jahresberichte

» Jahresbericht 2018 (pdf)
» Jahresbericht 2017 (pdf)
» Jahresbericht 2016 (pdf)
» Jahresbericht 2015 (pdf)
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» Jahresbericht 2013 (pdf)
» Jahresbericht 2012 (pdf)
» Jahresbericht 2011 (pdf)
» Jahresbericht 2010 (pdf)

Prinzipien der Jugendarbeit

Offenheit

Die Kinder- und Jugendförderung ist ein offenes System. Sie ist konfessionell und politisch neutral und hält sich offen für verschiedene Lebenslagen, Lebensstile und Lebensbedingungen von jungen Menschen. Sie bietet deshalb ein breites und vielfältiges Angebot in Bezug auf Dienstleistungen, Arbeitsmethoden und Zielgruppen.

Freiwilligkeit

Alle Angebote der Kinder- und Jugendförderung sind freiwillige Angebote für Jugendliche. Sie werden in deren Freizeit wahrgenommen. Dieses Prinzip unterstützt die Selbstbestimmung von jungen Menschen wesentlich und ist Voraussetzung für Partizipation.

Partizipation

Dieses Prinzip beschreibt die Arbeits- und Umgangsform mit Jugendlichen. Es zielt auf Beteiligung, Mitwirkung und Mitbestimmung. Es geht darum, die Inhalte und Angebote der Kinder- und Jugendförderung mit den Beteiligten immer wieder aufs Neue zu verhandeln, zu konkretisieren und umzusetzen.

Lebenswelt- und Sozialraumorientierung

Die Kinder- und Jugendförderung orientiert sich an den Bedürfnissen, Lebenslagen und Lebensbedingungen im Gemeinwesen. Ausgangspunkt der Arbeit bilden die Lebenswelten und die sozialräumlichen Bezüge. So bleibt die Kinder- und Jugendförderung nicht nur an einem Ort verhaftet, sondern agiert auch in den Lebensräumen der Jugendlichen. Die Lebensweltorientierung ist dabei das grundlegende Denk- und Handlungsprinzip, die sozialräumliche Orientierung das konzeptionelle und methodische Werkzeug.

Datenschutz

Fotos der Jugendlichen und der jungen Erwachsenen während den Veranstaltungen und verschiedenen Projekten werden mit ihrer Einwilligung veröffentlicht.

 

Jugendarbeit in Graubünden

Aktueller Stand in Graubünden

Am 14. Februar 2005 wurde in Chur der Verein “Dachverband Jugendarbeit Graubünden” gegründet. Mit diesem neuen Verband soll die Jugendarbeit gestärkt werden. Mit “jugend.gr” gab sich der Verband einen prägnanten und medientauglichen Namen. Oberstes Ziel des Dachverbandes war der Aufbau und Betrieb einer Fachsstelle für die Jugendarbeit im Kanton Graubünden. Die Fachstelle jugend.gr ist Anlauf- und Baratungsstelle für Gemeinden, Organisationen und Einzelpersonen zu Anliegen und Fragen der Jugendarbeit. Im Kanton GR haben etwa 60 der 104 Gemeinden eine Jugendarbeit mit Angestellten oder beteiligen sich an einer kommunalen oder regionalen Trägerschaft, die eine Jugendarbeit mit Angestellten betreibt. Weitere Gemeinden beschäftigen sich aktuell mit dem Aufbau einer Jugendarbeit oder verfügen über eine Form von ehrenamtlicher oder freiwilliger Jugendarbeit (Vereine, Jungmannschaften).